Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Kerker einschliessen, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.
Festlich schwebt ein Freudentag unserem Kreise nieder. Jeder Stunde dumpfer Schlag hallt uns Wonne wider. Wer ein Herz im Busen trägt, wem es laut und freudig schlägt, singe Jubellieder!
Die Heimat hat sich schön gemacht, und Tau blitzt ihr im Haar. Die Wellen spiegeln ihre Pracht wie frohe Augen klar. Die Wiese blüht, die Tanne rauscht, sie tut geheimnisvoll. Frisch das Geheimnis abgelauscht, das uns beglücken soll.
Stadt am Stein bist eine Pracht,
ich hab oft an dich gedacht,
wenn ich mal weit weg gewesen bin.
Du hast Charme du hast Glanz,
drum verlass ich dich nie ganz,
bin ich hier hat alles Sinn.