Abschlusswort zum Forstfest 2018

Oberbürgermeister Roland Dantz
Oberbürgermeister Roland Dantz

Liebe Kamenzer Schülerinnen und Schüler, werte Eltern,

ich grüße auch die Schüler und Eltern aus den Nachbarorten von Kamenz,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, was selbstverständlich die Kamenzer Ortsteile miteinschließt,

liebe Gäste aus nah und fern,

 

wir können auf ereignisreiche und glückliche Tage zurückblicken, auf unvergessliche Erlebnisse und auf die Treffen mit Freunden, Bekannten und Verwandten. Und wir denken auch an die vielen Gespräche über die Vergangenheit, aber auch über die Zukunft unserer Stadt.

 

Es war ein Forstfest der Superlative, angefangen vom Wetter, welches dann bei den Umzügen zum Glück nicht so heiß war wie befürchtet. Weiterhin denke ich an die große Zahl von Schülerinnen und Schüler – es waren rund 1.400 – die in diesem Jahr teilnahmen. Schön war es auch, dass bei diesem Forstfest doppelt so viele Schüler aus den Förderschulen mitgelaufen sind.

 

Auch freue ich mich mit Ihnen sehr, dass es sich unser neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer nicht hat nehmen lassen, dem heutigen Auszug beizuwohnen. Er war, wie schon der Kultusminister Christian Piwarz am Montag, begeistert, mit welchem Enthusiasmus Ihr, liebe Kinder und Jugendliche, vorbereitet von Euren Eltern und auch Großeltern, diesem, unserem Fest das Gepräge gegeben habt.

 

Dafür sei Euch, Euren Eltern und Großeltern an dieser Stelle herzlich gedankt. Deshalb besonders Euch Kindern und den Eltern sowie den Großeltern: Ein „VIVAT, VIVAT HOCH!“

 

Und ebenso ein „VIVAT, VIVAT HOCH!“ den Gästen aus Nah und Fern, die wieder so zahlreich an unserem Schul- und Heimatfest anteilnahmen.

 

Natürlich möchte ich nicht verhehlen, dass ich an dieser Stelle auch gern das Feuerwerk erwähnt hätte, aber hier hatte die lang anhaltende Trockenheit zu viel Risiken heraufbeschworen. Dafür lassen wir es im nächsten Jahr im wahrsten Sinne des Wortes noch ein wenig mehr krachen und leuchten.

 

Lieber Kamenzerinnen und Kamenzer, werte Gäste,

 

alle Jahre wieder freuen wir uns auf unser Fest. Viele haben sich für das Gelingen unseres Forstfestes eingesetzt. Ganz besonders möchte ich noch einmal die Lehrerinnen und Lehrer hervorheben, denen es wieder gelungen ist, ihre Schülerinnen und Schüler durch das Forstfest zu begleiten.

 

Daher vielen Dank an Sie, Frau Laube, unserem Zeremonienmeister! Geben Sie ihn auch dieses Mal bitte an ihre Mannschaft weiter.

 

Ein „VIVAT VIVAT HOCH“ auf unsere Lehrerinnen und Lehrer!

Die Rankewinder und -winderinnen waren auch in diesem Jahr wieder sehr fleißig und im Vergleich zum Vorjahr waren dieses Mal sogar insgesamt 250, also fast 50 Menschen mehr, die sich am Rankewinden beteiligten. Davon zeugen die Ranken am Rathaus, am Andreasbrunnen und der 1. Oberschule sowie an anderen Orten. Und wie immer wurden sie dabei mit kräftiger Stimme durch den Jesauer Männerchor unterstützt.

 

Unser Dank ist auch an die vielen kommunalen und ehrenamtlichen Kräfte gerichtet. Die Mitarbeiter der KDK GmbH und der Stadtverwaltung, und hier besonders der Hausmeisterpool, haben Großes geleistet.

 

Die Gärtner, Gartenbaubetriebe und Blumenläden arbeiteten mit großer Liebe und Können rund um die Uhr und zauberten – trotz des „blumenfeindlichen“ Wetters – für den Montag und Donnerstag eine beeindruckende Blütenpracht. Immerhin waren in diesem Jahr – wie schon gesagt – rund 1.400 Schülerinnen und Schüler mit Blumenschmuck, den Kränzen, Lyren und Bögen und vielem mehr zu versorgen.

 

Darauf auch ein „VIVAT, VIVAT HOCH!“

 

Unser Dank gilt – wie in jedem Jahr – auch und besonders den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, den Polizisten unseres Polizeireviers sowie den Mitarbeitern des Unternehmens Mitteldeutscher Wachschutz, welche draußen im Forst für unsere Sicherheit sorgten.

 

Dank des Einsatzes der Kamenzer Feuerwehren, und hier besonders der Jugendfeuerwehren Bernbruch und Kamenz-Stadt, konnte eine intensive Bewässerung des Festgeländes im Forst vorgenommen, die half, die Brandgefahr zu reduzieren.

 

Das ist, glaube ich, einen kräftigen Beifall wert!

 

Der Dank gilt ebenso den Kirchen in unserer Stadt, den Sportvereinen, der Kamenzer Schützengesellschaft, dem Förderverein Forstfest sowie dem Forstfestkomitee.

 

Hervorheben möchte ich auch den neuen Schützenkönig der Vereine Andreas Kempe. Wir gratulieren unseren Majestäten Ilona Palme und Gunter Schirack sowie unserer Bürgerschützenkönigin Jana Holling.

 

Wir konnten dem Eröffnungskonzert des Blasorchesters der Lessingstadt Kamenz und des Großen Blasorchesters aus Kolin beiwohnen und bewunderten die feschen Majoretten aus unserer tschechischen Partnerschaft.

 

Den Orchestern, die auch heute wieder ihr Bestes gegeben haben, aber auch den anderen, die an den Festumzügen mitwirkten, sowie den Schaustellern und Gastwirten im Forst, sowie den zahlreichen Sponsoren und Spendern, die die Stadt bei der Durchführung des Forstfestes mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben, auch diesen gilt unser Dank.

 

So bedanken wir uns in besonderer Weise für die großzügige finanzielle Unterstützung bei der Volksbank Dresden-Bautzen und für die flüssige Spende, in Form von Getränken bei der Firma EDEKA-Peltzer.

 

Dafür haben sie sich einen Beifall und ein lautes „VIVAT, VIVAT HOCH!“ verdient!

 

Der Kamenzer Marktplatz spielt ja im normalen Leben, aber auch zum Forstfest eine zentrale Rolle. Sie alle haben sicherlich bemerkt, dass dieser umgestaltet wurde und jetzt mit seinen Bäumen, Bänken und dem Wasserspiel noch mehr zum Verweilen einlädt als zuvor. Ich denke, die Neugestaltung des Marktes hat unsere Stadt noch attraktiver werden lassen. Auch dafür vielen, vielen Dank an die geschickten Planer und die bauausführende Firma!

 

Es ist kaum zu glauben, aber unser Forstfest nähert sich – leider – seinem Ende. Die Festwoche war wieder viel zu schnell vorbei. Das Kamenzer Forstfest wird von den Kamenzerinnen und Kamenzern und auch manchem im Umland sprichwörtlich mit Leib und Seele gelebt. Wir sehen es an unseren Kindern, wenn wir heute Abend auf unseren Marktplatz schauen. Wir haben wunderbare Festumzüge erlebt, ja wir konnten ein Blütenmeer erleben.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste,

 

ich hatte in diesem Jahr wieder viele ältere Kamenzerinnen und Kamenzer, einer zählte schon 98 Jahre, auf den Balkon des Rathauses eingeladen. Es hat mich sehr berührt, mit welcher Freude und Verbundenheit diese älteren Menschen, die Umzüge verfolgten denen sie vor 70, 80 Jahre selbst angehörten. Es war einfach ein Blick zurück in Kindheit und Jugendzeit.

 

Das Forstfest ist eine Tradition, die von Menschen in früherer Zeit getragen wurde, von uns Heutigen bewahrt und als Vermächtnis an Euch, liebe Kinder, weitergegeben wird. Das ist eben das Besondere an unserem Fest, für das sich so viele ins Zeug legen: Es bringt Menschen mehrerer Generationen zu einander, es stärkt heimatliche Gefühle und bezieht alle mit ein. Ich kann nur sagen, dass wir stolz darauf sein können, dass es uns immer wieder gelingt, unser Kamenzer Forstfest zu einem Höhepunkt zu machen, zu einem Fest, das unserem Leben Sinn und Halt gibt.

 

Und ich möchte hinzufügen, dass Kamenz nicht nur zur Forstfestzeit lebens- und liebenswert ist.

 

Hier leben so viele Menschen, denen die Geschicke der Stadt nicht gleichgültig sind, die, ob persönlich, ob in Vereinen oder Initiativen, in den Geschäften und Betrieben mit dafür sorgen, dass Kamenz eine Stadt ist, in der man gut leben kann.

 

Für dieses vielfältige Kümmern und Dasein für die Stadt, unsere Stadt, möchte ich mich als Oberbürgermeister bei allen – gerade an einem solchen Tag – aus tiefstem Herzen danken.

 

Mit diesem guten Gefühl des Miteinanders erkläre ich das Forstfest 2018 für beendet.