Abschlusswort zum Forstfest 2019

Oberbürgermeister Roland Dantz
Oberbürgermeister Roland Dantz

Liebe Kamenzer Schülerinnen und Schüler,

werte Eltern,

ich grüße auch die Schüler und Eltern aus den Nachbarorten von Kamenz,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, was selbstverständlich die Kamenzer Ortsteile miteinschließt,

liebe Gäste aus nah und fern,

 

wir können auf ereignisreiche und festliche Tage zurückblicken, auf unvergessliche Erlebnisse und auf die vielen Treffen mit Freunden, Bekannten und Verwandten. Vier Ereignisse bzw. Besonderheiten haben das diesjährige Forstfest bestimmt.

Mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler haben die wunderbaren Festumzüge für uns gestaltet. Ihr wart es, liebe Kinder und Jugendliche! Erstmalig haben auch Schüler der Grundschule Schönteichen, also Schülerinnen und Schüler aus den neu hinzugekommen Ortsteilen von Kamenz teilgenommen. Erfreulich ist auch, dass Schüler aus den Förderschulen mitgelaufen sind und auch bei diesem Forstfest mit uns gemeinsam die Festumzüge erlebt haben.

Ein „VIVAT VIVAT HOCH“ auf Euch und Eure Eltern!

Zum Zweiten war es das 16. Treffen der Sächsischen Schützenvereine am Forstfestsonnabend, bei dem sich weit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kamenz versammelten. Und zum Dritten zogen vor 175 Jahren – im Jahr 1844 am 19. August – erstmals die Schülerinnen und Schüler aus der damaligen Stadt- bzw. Bürgerschule – der heutigen 1. Oberschule, auch „Grüne Schule“ genannt – zu ihrem Festumzug aus. Sie begründeten damit einen Ritus, der bis heute gepflegt wird.

Die vierte Besonderheit war der Besuch von Generalmajor a.D. Sigmund Jähn, der auf Einladung der Stadt Kamenz u.a. zum Auszug am Forstfestmontag in Kamenz weilte und dadurch unserer Stadt eine besondere Ehre erwies.

 

Lieber Kamenzerinnen und Kamenzer, werte Gäste,

viele Menschen haben sich für das Gelingen unseres Forstfestes eingesetzt. Ganz besonders möchte ich noch einmal die Lehrerinnen und Lehrer hervorheben, denen es wieder gelungen ist, ihre Schülerinnen und Schüler engagiert und sicher durch das Forstfest zu begleiten. Denn eines ist klar: Alles hängt von uns, von Ihnen allen ab, eben von uns Menschen.

Ein „VIVAT VIVAT HOCH“ auf unsere Lehrerinnen und Lehrer!

Die Rankewinder und -winderinnen waren auch in diesem Jahr wieder sehr fleißig und so waren es dieses Mal 276 enthusiastische Helfer, die sich am Rankewinden auf dem Markt und an der 1. Oberschule beteiligten. Davon zeugen die Ranken am Rathaus, am Andreasbrunnen und der 1. Oberschule sowie an anderen Orten. Und wie immer wurden sie dabei mit kräftiger Stimme durch den Jesauer Männerchor unterstützt.

Den fleißigen Rankewindern ein „VIVAT VIVAT HOCH“!

Unser Dank ist auch an die vielen kommunalen und ehrenamtlichen Kräfte gerichtet. Die Mitarbeiter der KDK GmbH und der Stadtverwaltung, und hier besonders der Hausmeisterpool, haben mit Engagement und Freundlichkeit, mit Liebe zu unserer Stadt Großes geleistet.

Unsere Gärtner, Gartenbaubetriebe und Blumenläden arbeiteten mit großer Hingabe und gärtnerischem Können rund um die Uhr und sie zauberten die für Montag und Donnerstag erlebte Blütenpracht. Eine wahre Mammutaufgabe! Wir alle rufen Euch unser Dankeschön mit einem großen Beifall zu.

Auch darauf ein „VIVAT VIVAT HOCH“!

Unser Dank gilt – wie in jedem Jahr – auch und besonders den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, den Polizisten unseres Polizeireviers sowie den Mitarbeitern des Unternehmens Mitteldeutscher Wachschutz, welche draußen im Forst für unsere Sicherheit sorgten.

Der Dank gilt ebenso dem Förderverein Forstfest sowie dem Forstfestkomitee den Kirchen in unserer Stadt, den Sportvereinen sowie der Kamenzer Schützengesellschaft und dem Sächsischen Schützenbund. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, um unseren Majestäten des Adlerschießens der Lehrer und Gäste Carsta Großmann und Jörg Stern zu gratulieren.

Wie immer konnten wir uns am Eröffnungskonzert des Blasorchesters der Lessingstadt Kamenz, des Großen Blasorchesters aus Kolin sowie des Chors der Lessingstadt– in diesem Jahr mit dem neuen Moderator Achim Hoyer – erfreuen – und die feschen Majoretten aus unserer tschechischen Partnerstadt Kolin haben wir auch bewundert.

Den Orchestern, die auch heute wieder ihr Bestes gegeben haben, aber auch den anderen, die an den Festumzügen mitwirkten, sowie den Schaustellern und Gastwirten im Forst und den zahlreichen Sponsoren und Spendern, die die Stadt bei der Durchführung des Forstfestes mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben, allen gilt unser Dank.

So bedanken wir uns in besondere Weise für die großzügige finanzielle Unterstützung bei der Volksbank Dresden-Bautzen, für die Bereitstellung von Getränken bei der Firma EDEKA-Peltzer, bei unseren Zeltbetreibern Rüdiger Krause und Moritz Schulze sowie bei der Firma Kekoplast für die kostenlose Bereitstellung neuer Absperrbänder.

Dafür haben sie sich alle jetzt Genannten einen Beifall und ein lautes „VIVAT VIVAT HOCH“ verdient!

Am heutigen Abend möchte ich noch ganz besonders Petra Arendt erwähnen. 19 Jahre hat sie das Schauturnen im Forst mit ihren Mitstreitern organisiert. Jetzt soll die jüngere Generation ran – und mit Katrin Driesnack wurde eine würdige Kamenzerin gefunden, die mit Leidenschaft den Staffelstab übernommen hat.

Auch dafür und für beide ein „VIVAT VIVAT HOCH“!

Und zu guter Letzt sei Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, Euren Eltern und Großeltern noch einmal herzlich gedankt. Denn Ihr, liebe Kinder und Jugendliche, habt, begleitet und vorbereitet von den Eltern und Großeltern, unserem Fest wieder „des Festes Zauber… “ verliehen, so wie es in einem unserer Forstfestlieder besungen wird.

Und deshalb Euch ein lautes und kräftiges „VIVAT VIVAT HOCH“!

Es ist kaum zu glauben, aber unser Forstfest nähert sich – leider – seinem Ende. Die Festwoche war wieder sicherlich zu schnell vorbei.

Wir haben viel erlebt, großartige Konzerte, das mitreißende Schauturnen im Forst, spannende Wettkämpfe beim Adlerschießen, ein geselliges Treiben bei den Spielen im Forst und auch beim Bieranstich. All dies war nur möglich, weil wir Kamenzerinnen und Kamenzer es so wollen – und genauer gesagt – auch können.

Und für dieses vielfältige Kümmern und Dasein für unser Kamenz, unsere Stadt möchte ich mich als Oberbürgermeister bei allen – gerade an einem solchen Tag – aus tiefstem Herzen bedanken.

Mögen die vergangenen Tage uns Kraft und Zuversicht für den Alltag geben, den wir dann gemeinsam meistern werden.  

Und mit dem guten Gefühl eines für Ältere und Jüngere gleichermaßen lebendigen Miteinanders, mit dem guten Gefühl, dass wir unsere Traditionen leben und auch mit dem Gefühl sowie Wissen, dass wir unsere Heimat lieben, weil wir die Anstrengungen, jener, die vor uns „in unsern Reihen standen“ ehren, erkläre ich das Forstfest 2019 für beendet.